Die Geschichte des Dresdner Vorortes Pieschen
Band 1 und 2 (Doppelband)
von Heidemarie und Heinz Glodschei
Band 1 beschreibt die Geschichte Pieschens, reich bebildert, in vielerlei Hinsicht, angefangen von der Entstehung des Dorfes Pieschen über Informationen zum ehemaligen Weindorf, zu Pieschener Gaststätten, Straßennamen, historischen Ereignissen, Kirchen, Schulbildung, Vereinsleben, Druckereien und Zeitungswesen, sozialen Einrichtungen, Volksfesten und weiteren interessanten Themen bis hin zu Pieschen um 1945 und in der Nachkriegszeit. Die letzten beiden Kapitel beinhalten alte Pläne von Pieschen sowie eine Zeittafel von 1292 bis 1999.
Band 2 enthält statistische Aufstellungen zu Hausbesitzern innerhalb von hundert Jahren sowie Auflistungen von Bäckereien und Fleischereien in verschiedenen Zeiträumen. In tabellarischer Form und reich bebildert wird zudem über Straßenzüge und ihr Gewerbe aus Dresdner Adressbüchern von 1889 bis nach 1990 informiert.
Details zum Buch:
Seitenanzahl: 334
Erscheinungsjahr: 2008
Format: 21,0 cm x 29,7 cm
Einband: Broschur
| Gewicht | 1,088 kg |
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39,80 € (inkl. MwSt., zzgl. Versand)
Aus dem Vorwort der Autoren
Bei der Bearbeitung eines zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht im besten Ruf stehenden Ortes, fand die ganze Bandbreite vom Dorf über den Vorort bis zum Stadtteil Berücksichtigung. Unser Anliegen bestand darin, aus den Recherchen in den verschiedenen Archiven sowie aus den Gesprächen mit älteren Pieschenern ein möglichst umfassendes Bild von der Geschichte Pieschens zu zeichnen. Diese Ortsbeschreibung soll zeigen, wie sich Pieschen vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zum Arbeiterwohngebiet mit Industrie, Handwerk und Gewerbe entwickelte. In Pieschen wird man vergeblich nach Schlössern, Gärten und Villen suchen, auch besondere Persönlichkeiten oder gar „Berühmtheiten“ wird man nicht finden. Allerdings war der Standort „Pieschener Winkel“ für Künstler wie C. G. Hammer, Adrian Zingg und Johan Christian Clausen Dahl eine ideale Stelle, um Dresdens Silhouette zu malen. Wenn man von Pieschen berichtet, soll nicht nur vom Wein, von Unglücken, Bränden und Kriegszeiten mit Einquartierungen geschrieben werden, sondern auch über die Bewohner Pieschens mit all ihren Sorgen, Nöten und Freuden. […]
Danken möchten die Autoren Herrn Matthias Griebel für die kritische Durchsicht der Arbeit sowie dem Stadtarchiv der Landeshauptstadt Dresden und den vielen Sammlern, die Bildmaterial aus den Archiven für diese Arbeit zur Verfügung stellten. Wir haben versucht, die Geschichte Pieschens durch umfangreiche Recherchen aufzuarbeiten. Dabei werden vermutlich noch zahlreiche Dokumente und Bilder in unbekannten Privatarchiven schlummern, die für diese Arbeit nicht genutzt werden konnten. In diesem Sinne mögen die hier zusammengetragenen Fakten manche Anregung bieten, die Geschichte von Pieschen auch weiterhin fortzuschreiben. […]
Heinz Glodschei







